Abstrakt

Sofortige Koronarintervention bei komatösen Überlebenden eines Herzstillstands außerhalb eines Krankenhauses: Ergebnisse aus zwei tertiären, rund um die Uhr geöffneten primären perkutanen Koronarinterventionszentren in Großbritannien

Ahmed Hailan*, Rabeya Khatun, Adrian Ionescu, Owen Bodger, Tim Kinnaird, Mohammed Y Khanji

Hintergrund: Es gibt relativ wenige Daten zum Ausgang von komatösen Patienten, die intubiert und beatmet im Katheterlabor eintreffen. Ziel der Studie: Analyse patienten- und verfahrensbezogener Variablen zum Zeitpunkt der notfallmäßigen perkutanen Koronarintervention (PCI) bei Patienten, die intubiert und beatmet im Katheterlabor eintreffen, und Feststellung ihres Zusammenhangs mit der 30-Tage-Mortalität. Ort: Zwei regionale tertiäre Herzzentren, das University Hospital of Wales in Cardiff und das Morriston Cardiac Center in Swansea. Methoden: Wir schlossen alle aufeinanderfolgenden Patienten zwischen dem 01.03.2007 und dem 31.03.2014 ein, bei denen eine PCI in eine native Koronararterie durchgeführt wurde, während sie intubiert und beatmet waren, und wir dokumentierten ihre klinischen und interventionellen Merkmale anhand der Katheterlabor-Datenbanken der beiden Einrichtungen. Wir korrelierten diese Merkmale mit dem Überlebensstatus nach 30 Tagen. Ergebnisse: Wir schlossen 133 Patienten (71 % M) ein, Durchschnittsalter 63,7 Jahre (61,7–65,8; 95 % Konfidenzintervall – CI), die eine primäre PCI wegen eines Myokardinfarkts mit ST-Strecken-Hebung (STEMI) (62 %), eine PCI wegen instabiler Angina pectoris (UA)/Nicht-STEMI (NSTEMI) (31 %) oder eine Rettungs-PCI (8 %) hatten. Die Mortalität lag nach 30 Tagen bei 37 %, wobei die meisten Todesfälle in der ersten Woche nach der PCI auftraten. Die folgenden Merkmale korrelierten mit der Mortalität (p-Werte): Myokardinfarkt in der Anamnese (0,026); Alter (0,021), kardiogener Schock (0,007), reduzierter präprozeduraler Thrombolyse-bei-Myokardinfarkt-(TIMI)-Fluss in der betroffenen Arterie (0,020), Anzahl der Koronararterien mit Stenose >70 % (0,03), unvollständige Revaskularisierung (0,01). In der multivarianten Analyse wurden nur der kardiogene Schock (p=0,008; OR 4,552), die unvollständige Revaskularisierung (p<0,001; OR 7,554) und

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